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Experiment: 30 Tage ohne News – Abschlussbericht

Vor 30 Tagen habe ich mit einem kleinen Experiment für mich gestartet. Ich wollte wissen, wie es sich anfühlt 30 Tage lang keine News zu konsumieren. Darunter fallen sämtliche Tages- und Wochenzeitungen, TV-Nachrichten, Radio und Internet Newsportale sowie RSS-Feeds von Newsseiten. Das einzige was ich mir erlaubt hatte war der Zugang zu Social Media, weil dies Teil meiner geschäftlichen Tätigkeit ist und man seinen Arbeitgeber nicht einfach so im Stich lassen kann.

Am Anfang dachte ich etwas zu verpassen ohne diesen Konsum. Aber das war nicht der Fall. Auch war ich davon überzeugt in Gesprächen über Tagesaktualitäten nicht mitreden zu können. Auch hier konnte ich nichts davon spüren. Ich glaube, hätte ich Social Media auch noch dazu genommen, wäre das Ergebnis noch deutlicher und extremer ausgefallen.

Statt mich mit diesen Medien auseinander zu setzen, habe ich Bücher und Magazine gelesen, Musik gehört und meine freie Zeit genossen. Zwischendurch gönnte ich mir einen netten Blockbuster und natürlich verbrachte ich einige Zeit mit Gesprächen in meinem Umfeld über Gott und die Welt.

Erstaunlicherweise flossen trotz meiner Abstinenz weiterhin tagesaktuelle Informationen zu mir ohne meine aktive Einflussnahme. Kollegen am Arbeitsplatz oder aus dem Privaten berichteten frisch fröhlich von der Leber über Klatsch und Tratsch, wie auch über die weltweiten Bereiche. Ich hatte also auf eine gewisse Art und Weise Zugang zu News, jedoch reduziert und komplett gefiltert. Natürlich kann man diesen Filter schwer beeinflussen, da jeder Mensch eine andere Ausprägung von Wichtigkeit und Relevanz mit sich trägt.

30 Tage später kann ich sagen, dass sich mein Verhalten ein bisschen verändert hat. Um mich komplett den News zu entziehen und es so zu sagen zu einem Mantra zu machen, brauche ich wohl noch etwas Zeit. Einerseits fühle ich mich irgendwie ruhiger und gelassener. Vielleicht liegt es daran, dass man sich durch den Quantitätsjournalismus irgendwie unter Druck gesetzt fühlt. Die Flut an täglich neuen Informationen ist immens und nicht zu unterschätzen.

Fazit

Das Ziel 30 Tage ohne News zu leben habe ich erreicht. Wie erwähnt, ich fühle mich ruhiger und gelassener und vorallen Dingen fokussierter. Es ist als wäre ein grosser Stein einfach von mir herunter gebrochen. Etwas weniger Ballast kann nie schaden. Ich werde auf jeden Fall weiter machen mit dem Newsentzug. Probiere es doch auch mal aus. Du wirst erstaunt sein, was du mit der neu gewonnenen Zeit anstellen kannst – sei es auch nur sich zu erholen auf dem Weg nach Hause. Selbst das ist wertvoller als diesen Copy-Paste-Mist zu konsumieren.

Viel Glück und danke fürs Teilen :)

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Experiment: 30 Tage ohne News

Ich mache dann mal 30 Tage eine News-Diät nach der Vorlage von Rolf Dobelli. Wenn ich den Beitrag von Rolf Dobelli lese zur News Diät dann lässt mich das schon etwas aufhorchen. Auf den ersten Blick muss ich Ihm Recht geben was er schreibt. News haben keinen Mehrwert.

Aus diesem Grund versuche ich auf folgende Dinge die nächsten 30 Tage zu verzichten.

  • Fernsehen
  • Zeitungen & Zeitschriften
  • Internet Portale der Verlage

Mal sehen ob ich anschliessend klarer Denken, mich besser fokussieren kann und kreativer bin als jetzt. Die Frage ist nur, wie ich das messen soll. Hoffentlich fühle ich mich einfach besser.

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Generation “Kannst du bitte gratis?”

Discounter wie Aldi, Lidl, Denner und wie sie alle heissen sind all gegenwärtig. Dienste wie Google Maps, Google Earth, Google Suche, Google Picasa, Facebook, Twitter, Pinterest, und und und sind scheinbar gratis. Schon länger brennt die Diskussion bei Datenschützern über den ganzen Globus betreffend des Datenschutzes. Persönliche Daten dürfe man nicht sammeln ohne aktive Zustimmung des Benutzers, das sogenannte Opt-In wie man es bei Newslettern kennt. Oder man gibt im Nachhinein die förmliche Absage zur Verwendung der persönlichen Daten, also “Opt-Out”.

In brand eins vom Februar 2013 ist Interessantes rund um Marken und Glaubwürdigkeit zu lesen. Doch die eigentliche Aussage im Heft scheint sich durch zahlreiche Artikel zu wiederholen. Ein Schokoladenhersteller aus Deutschland umgeht die Lebensmittelbörse indem er direkt ab Produktion einkauft und die lokalen Bedingungen einerseits verstärkt, sich andererseits einen Wettbewerbsvorteil sichert indem er durch die gute und faire Beziehung ein Netzwerk aufbaut und so strategische Einkaufslogistik betreibt. Dann gibt es einen Bierbrauer, der erkannt hat, dass es keinen Sinn macht immer nur grösSER zu werden und das in Form von Menge. Er definiert sich bewusst nicht über den Preis und lebt ganz gut davon. Das Schöne an beiden Geschichten ist, dass der Kunde bereit ist dafür zu zahlen.

Es geht also um den Preis. Doch um welchen Preis. Im Internet geht es um den Preis des Datenschutzes. Im Retail um den Verkaufspreis, den Einkaufspreis oder dessen Bedingungen unter welchen Produkte hergestellt werden (eine sehr ethische Frage, die mehr und mehr an Gewicht bekommen wird) und und und.

Das Geschäftsmodell “Zahl dafür!”

Wenn Vergleichsportale, Suchdienste oder soziale Netzwerke nicht mehr in der Lage sind (per Gesetzt, wenn es nach den Datenschützern geht) Personendaten zu sammeln und intelligent zu verwenden (wir sprechen hier nicht von Datenverkauf, sondern deren intelligente Nutzung für Werbezwecke), dann gibt es fortan eine Zweiklassengesellschaft von Internetnutzern.

  • Somit sagt man dem Nutzer in Zukunft in Modell A) “Lieber Kunde, wenn du Google verwenden willst, dann sag uns wer du bist und lass uns mit deinen Daten arbeiten”.
  • oder Modell B) “Lieber Kunde, die Suchfunktion, welche du bedienen möchtest hat uns die letzten 10 Jahre 2 Milliarden Dollar gekostet. Damit wir dir diesen Service weiterhin anbieten können kannst du einige der folgenden Optionen auswählen:
    • 1 Tagespass für 3 CHF
    • 3 Tagespass für 11.35 CHF
    • 1 Monatspass für 125 CHF
    • 1 Jahrespass für 1250 CHF
    • Wenn dir das nicht passt, geh zu Yahoo! oder Bing :) Randnotitz: die machen das übrigens nicht anders *smile

Nicht immer die Preisschiene

Es ist an der Zeit den Discountern und Rabatthaien den Kampf anzusagen und wieder etwas für guten Service, hohe Qualität zu verlangen. Wo rennen wir denn hin, wenn wir immer alles nur mal schnell “gratis” haben wollen. Muss zum Schluss die Migros und der Coop dir 100 Franken bezahlen, damit du die Ware – welche schon kostenlos sein würde – konsumierst? Das ist eine Spirale die keinen Sinn macht. Ob das jetzt nun mit realen Produkten oder Dienstleistungen zu tun hat. Alles hat seinen Preis und es gibt nun einmal nichts gratis auf dieser Welt. Hört also endlich mal auf mit diesen elenden “Geiz-ist-Geil”-Angeboten. Die zerstören mehr, als sie helfen – langfristig gesehen.

Umdenken

Es geht also darum, ob man Selbstverantwortung und gesunden Menschenverstand hat oder nicht. Mein Appell an all diese Datenschutznörgler und Winkeladvokaten ist: “versucht doch heute bitte mal einen Tag ohne Google auszukommen, dann sehen wir weiter”. Google ist überall drin und bietet im Tausch für deine Daten einen “kostenlosen” Service. Der Preis ist deine Persönlichkeit – nicht deine Seele! Du musst dann aber nicht nörgeln, wenn Google & Co den Spiess umdreht und dich zur Kasse bittet für einen Service der jahrelang kostenlos war und jetzt plötzlich im Monat 125 Franken kostet.

Jeder Mensch, der das Internet verwendet, sollte sich im Klaren sein – und wenn er/sie es nicht ist, dann muss man sich eben informieren! – was man preisgeben will und was nicht. Heisst also, von klein auf müsste man heutzutage informieren wie mit dem Internet umgegangen werden soll. Man könnte sagen, es ist eine Art Integration. Das soll jetzt nicht zu einer Angstmacherei-Aktion werden, nein, ABER wir müssen endlich wieder lernen unser Hirn einzuschalten und zuerst nachzudenken bevor wir etwas tun. Wie einst ein Dozent sagte “man muss langsam sein, um schnell zu sein!”.

In diesem Sinne, einen schönen Tag und “happy Posting, Surfing, Using, Consuming you service-for-free-people” :)

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Google Data Highlighter

Habt ihr schon vom Google Data Highlighter in Google Webmastertools gehört? das ist echt eine coole Geschichte. Ich habe mir mal etwas zusammen gebastelt. Primär ist es für Events gedacht. Also alle die noch verfügbare Tickets für Konzerte, Openairs (St. Gallen ist schon ausverkauft, die müssen dieses Tool also nicht mehr einsetzen), Opern oder sonstige Events herumliegen haben, sollten sich dem Data Highlighter bedienen.

1. Schritt – URL der Detailseite eingeben

Detaillandingpage in das Feld eintragen

Mit dem Data Highlighter lassen sich ähnliche Bereiche einer Webseite (in der selben Kategorie) zusammen fassen und entsprechend taggen ohne, dass ein Snipped installiert werden muss.

2. Schritt – Seite Taggen

Data Highlighter - Tagge die verschiedenen Felder

im 2. Schritt müssen die Felder (im Ideallfall alle) mit Inhalt befüllt werden, welcher auf der Landingpage zu finden ist.

3. Schritt – Setname bestimmen und ähnliche Seiten selektieren

Data Highlighter - Name für das Set bestimmen

Anschliessend gibt man dem Set einen Namen und fasst damit die ähnlichen Inhalte zu einem Ganzen zusammen.

4. Schritt – Ähnliche Seiten mit Vorlage überprüfen

Data Highligher - Überprüfen

Überprüfen Sie jetzt die Vorschläge von Data Highligher mit dem erfassten Template. Es können Inhalte entfernt werden, wenn bspw. eine Kategorie statt einer Detail-Landingpage in das Set gerutscht ist.

5. Schritt – Veröffentlichen

Data Highlighter - Publizieren

Anschliessend klickt man auf Publizieren und veröffentlicht damit das Set für die Indexierung in den Suchresultaten.

6. Schritt – Sets verwalten

Data Highlighter - Liste der erfassten Sets

In der Übersicht finden sich alle erfassten Sets.

Hier noch das Introvideo von Google Webmastertools.

Ich wünsche viel Spass beim Highlighten und Taggen. Mal sehen was das für eine Auswirkung auf die Suchergebnisse haben wird.

Wenn ihr diesen Inhalt cool findet – teil ihn doch mit den Buttons unten rechts.Thanks.

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HTML Emailmarketing Problem #1

Natürlich ist HTML ein weit verbreiteter Standard. Dennoch sollte man diesen auch richtig einsetzen. Das ist heute Adrom passiert, als die Herrschaften mich zur DMEXCO nach Köln einladen wollten.

Das habe ich gesehen auf den ersten Blick:

HTML Email Versagen

Was ist passiert?

Nun, mein Outlook lädt automatisch mal keine Bilder oder sonstige Geschichten herunter. Da bin ich 100%ig nicht der einzige Emailempfänger, der diese Einstellung standardmässig hinterlegt hat. Das Hauptproblem ist nicht, dass die Bilder nicht heruntergeladen werden und damit nicht angezeigt werden können. Der Haken liegt darin, dass ausser dem Bild rein gar keine Informationen angezeigt werden, da es sich bei dieser Email nur um ein Bild handelt mit einem Link drauf.

Eigentlich ist das ja schade. Hätte man doch zusätzlich wenigstens noch einen klaren Link einfügen können wie “wenn Sie diese Email nicht richtig lesen können, sehen Sie sich diese im Browser an” oder so. Damit hätte man die meisten Leser wohl nicht verloren. Es ist natürlich auch klar, dass die Zielgruppe, welchen diesen Newsletter empfängt in der Regel die Einstellungen manuell umgeht um trotzdem den Inhalt hübsch zu sehen. Dennoch mein Rat hier, Alternativen bieten!

So hätte es aussehen sollen:

HTML Email wie es aussehen sollte

So nun viel Erfolg auf der DMEXCO und beim Emailmarketing.

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Hände weg vom Autobidding bei Adwords

Google hat vor einigen Monaten das Autobidding für Adwords lanciert. Anlässlich dieser Funktionalität, wollte ich genauer untersuchen was das heisst und wie es genau funktioniert. Ich habe also 4 Kampagnen in den Test einbezogen und vorneweg meine Einschätzung abgegeben.

Mein Einschätzung vor Kampagnenstart dazu:

Google versucht damit, die Gebotspreise für Anzeigen weiter in die Höhe zu treiben und so mehr Umsatz zu generieren. Doch lassen wir doch die Ergebnisse für sich sprechen.

Über 4 Wochen hat getAbstract das Autobidding von Google Adwords mit vier Kampagnen getestet. Darunter waren Brand Kampagnen, Generische Kampagnen und Longtail Kampagnen. Das Ergebnis ist vernichtend, logisch und passt zu meiner Einschätzung vor der Kampagne.

Google Adwords Autobidding hat einen negativen Effekt auf die ganze KampagneDie Kosten haben sich vom Juli auf August um rund Faktor 31 erhöht. Dabei konnten über alle Kampagnen hinweg die Konversionen lediglich verdoppelt werden. Die Kosten pro Bestellung sind um den Faktor 269 in die Höhe geschossen. Logischerweise haben sich dadurch die Impressions vervielfacht – genauer gesagt verzehnfacht. Die Klicks sind allerdings nur um den Faktor 3 gestiegen. Die daraus resultierte Klickrate ist somit in den Keller gerutscht und hat unseren Qualityscore arg beschädigt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wer erfolgreich, effizient und optimal mit Google Adwords werben will, der sollte auf den Faktor Mensch statt Maschine setzen. Klar die Kosten für einen Mitarbeiter oder eine Agentur sind auch nicht zu vernachlässigen, dafür hat man die Kosten stehts im Griff und erzielt bessere Ergebnisse.

Was sind deine Erfahrungen mit Google Adwords Autobidding?