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Email Marketing gibt Schub – MailChimp und WooCommerce verbinden

Email Marketing ist ja von vielen Experten schon xmal totgeschrieben und begraben worden und immer wieder kommt es zurück aufs Parkett des eCommerce. Ich arbeite seit Jahren mit MailChimp. Mich überzeugt die Einfachheit des Systems und die vielseitigen Verbindungs- und API-Möglichkeiten von MailChimp. Das neueste Tool liess etwas auf sich warten – besonders in Verbindung mit WooCommerce. Ich nutze ja auf allen meinen Seiten WordPress als CMS und dazu das WooCommerce Plugin wenn ein Webshop zum Einsatz kommt.

MailChimp hat nun die Verbindung mit WooCommerce abgeschlossen und jetzt macht eMail Marketing so richtig Spass. Neu kann man nämlich alle potentiellen Kunden, die einen offenen Warenkorb haben mit Email 1-2 Tage später oder wann immer man will benachrichtigen. Die Verbindung ist ganz easy und schnell erledigt.

So funktioniert die Einrichtung

  1. Plugin MailChimp for WooCommerce installieren
  2. Den API-Key von MailChimp im Plugin hinterlegen
  3. Die gewünschte Liste deines MailChimp Accounts auswählen
  4. OK klicken und fertig.

Was du alles mit dem Plugin bekommst

Du kannst nicht nur die noch ausstehenden Warenkörbe per Email nachfassen sondern auch den gesamten Einkaufsprozess überwachen und darauf basierend automatische Kampagnen aufsetzen. Bspw. kauft ein Kunde in der Kategorie X bekommt er den automatischen Workflow Y zugespielt und wird so sanft zum Kaufprozess geführt. Natürlich kann man noch detaillierter gehen und dies auf Produktebene einrichten.

Alles in allem eine geniale Sache mit viel Potential. Email Marketing wird also in meinem Verständnis weiterhin an Gewicht gewinnen und immer spezialisierter eingesetzt werden. Ich lasse mich sogar soweit zum Fenster raushängen und sage, dass wir einen neuen Begriff benötigen für Email Marketing – vielleicht eCommerce eMailing, eFunnel Sales Mailing oder Email Marketing Funnel. Es wird sich zeigen. Ich freue mich auf eure Kommentare und eine angeregte Diskussion.

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User Explorer & User Report von Google Analytics

Google Analytics User Report

Dass Google sich stetig weiterentwickelt und immer wieder neue Features lanciert ist längst bekannt. Heute ist mal wieder so ein Tag wo ich etwas für mich Neues entdeckt habe und zwar bei Google Analytics. Kennst du den User Explorer und den dazu detaillierten User Report schon?

Du findest den Report unter Google Analytics > Audience > User Explorer. Der User Explorer trackt die User-Sessions und zeigt an wie häufig ein und derselbe User auf deiner Seite war und was er genau gemacht hat. Das funktioniert allerdings nur, wenn du das User-ID Tracking aktiviert hast. Dazu ist auch Universal Analytics notwendig.

Google Analytics anonymisiert die Daten so weit wie möglich und zeigt dann beispielsweise folgendes Bild für meinen Onlineshop www.solergo.ch.

Ein und derselbe User hat an 4 Tagen den Shop via Google Suche gesucht und gefunden. An einem Tag ist dieser sogar 2x auf meinen Shop gekommen. Zusammengefasst hat sich dieser User 16 Minuten und 41 Sekunden auf meiner Seite aufgehalten und schlussendlich für 1334 CHF eingekauft.

Interessant ist auch die Verwendung der Geräte dieses Users. Er hat sowohl den Computer als auch das Mobile eingesetzt um meine Seite zu besuchen. Das zeigt einmal mehr, dass Webseiten responsive sein sollten und schnelle Ladezeiten benötigen, damit ein User auf beiden Geräten eine angenehme Erfahrung geniessen kann.

Google Analytics User Report

Das ist doch mal eine höchst aufschlussreiche Analyse. Anregungen und Erfahrungen deinerseits dürfen gerne im Kommentar hinterlassen werden.

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Power Editor für alle die Facebook Seiten verwalten und mehr

Agenturen kennen das Problem. Mehrere Kunden und viele verschiedene Logins. Auftraggeber kennen das Problem auch. Viele Agenturen und alle wollen irgendwie Zugriff auf die Plattform. Die heute angesagteste Plattform ist wohl Facebook. Damit das Zugriffthema der Vergangenheit angehört gibt es den Power Editor von Facebook. Dieses Browsertool (funktioniert am Besten mit Chrome) lässt die Zugriffsverwaltung und viele andere Funktionen ganz leicht in die Tat umsetzen. Der Power Editor ist Teil des Business Managers von Facebook.

Was kann der Power Editor alles?

  • Werbeanzeigen erstellen und Kampagnen verwalten
  • Bulk-Uploads von Ads und Werbekampagnen analog dem Google Adwords Editor
  • Massenbearbeitung von Werbeanzeigen
  • Seitenbeiträge erstellen für die Fanseite
  • Dynamic Ads verwalten
  • Lead Ads erstellen und verwalten
  • Zielgruppen splitten.
Kampagnen Struktur beim Power Editor für Facebook Anzeigen

Kampagnen Struktur beim Power Editor für Facebook Anzeigen

Werbeanzeigengruppen Struktur beim Power Editor für Facebook Anzeigen

Werbeanzeigengruppen Struktur beim Power Editor für Facebook Anzeigen

Werbeanzeigen Struktur beim Power Editor für Facebook Anzeigen

Werbeanzeigen Struktur beim Power Editor für Facebook Anzeigen

Meine Lieblingsfunktion – Zielgruppen splitten

Wer die Stärken von Facebook-Ads kennt, der weiss, dass dies die Zielgruppen sind. Zielgruppen lassen sich in Facebook sehr genau bestimmen. Das ist cool. Noch cooler ist das Zielgruppen splitten. Es ist möglich eine Basiszielgruppe anzulegen und dann ganz leicht diese in verschiedene Untergruppen zu teilen.

Ausgangslage der Zielgruppe:

  • Menschen, die in der Schweiz wohnhaft sind
  • die über 27 Jahre sind
  • die gesund leben und ein höheres Bildungsniveau haben
  • Ergebnis: 330’000 Menschen

Zielgruppen-Splitting

Diese Basiszielgruppe lässt sich jetzt unterteilen nach Alter und Geschlecht oder nach anderen Merkmalen wie bspw. Wohnort oder Kantone. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das coole daran ist, dass dieses Splitting innert weniger Sekunden erledigt ist.

Power Editor Zielgruppen aufteilen

Mit dem Zielgruppen Splitting lässt sich nun diese Basiszielgruppe aufteilen bspw. nach Alter wie oben im Beispiel aufgezeigt. Nach dem Klick auf die Werbeanzeigengruppe erstellen werden nicht nur alle Anzeigen dupliziert sondern auch gleich noch die entsprechenden Werbeanzeigengruppen (oder auch Zielgruppen genannt) vervielfacht. so kann man bspw. Frauen zwischen 27 und 35 Jahren gezielt ansprechen und die Anzeige entsprechend personalisieren.

Fazit

Es gäbe noch so viel mehr zu erzählen über den Power Editor. Schaut euch einfach mal die Facebook Seite für Businesses an. Ich empfehle dieses Tool jedem, der eine Facebook-Seite verwaltet und sicher jedem der Werbeanzeigen erstellt. Man ist so viel schneller als mit den Standard Anzeigen.

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Email Marketing Öffnungsrate verbessern

Ich habe in den letzten Wochen intensive Tests ans meinen Email-Kampagnen durchgeführt. Ein Test war die Öffnungsrate von um die 20% zu steigern. Bisher hatte ich immer auf die Optik und ein ansprechendes Design von Emails geachtet. Sprich ich habe mir die Zeit genommen schöne HTML-Emails zu gestalten und zusammen zu stellen.

Was für eine Zeitverschwendung. Ich habe nun die schönen HTML Emails durch Simple-HTML Emails ersetzt. Heisst ich habe nur noch Reintext drin mit 1-2 Bildern und fertig. Kein aufwändiges CSS und der gleichen. Und siehe da, die Öffnungsrate ist auf bis zu 55% hochgesprungen. Menschen sind wohl den super schönen HTML-Emails überdrüssig geworden.

Konkret habe ich also diese Punkte optimiert um die Öffnungsrate zu steigern:

  • aussagekräftige Betreffzeile
  • Personalisierte Ansprache, kurz und bündig.
  • HTML super sexy zu HTML super light umgewandelt
  • alle Social Sharing Elemente rausgekickt
  • Footer soweit wie nur möglich entsorgt bis auf das Notwendigste.

So jetzt weisst du was zu tun ist. Css aus deinen Emails so weit wie möglich verbannen und durch einfach lesbares HTML ersetzen. Keine Rähmchen, keine auffälligen Farben, weg mit dem Papipapoo und dem Schnickschnack und dann klappt es auch mit der Öffnungsrate.

Im nächsten Post geht es um die Verbesserung der Klickrate in Emails.

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bit.ly branded Links für solergo.ch

URL Shortener gibt es ja schon eine Weile. Ich habe mir bit.ly jetzt mal genauer angeschaut und ein paar nette Tools entdeckt die ich euch nicht vorenthalten will. Einerseits ist bit.ly kostenlos bis zu einem weiten Ausmass. Man kann innert 500 branded Links und 2500 normale bit.ly Links für rund 30 Tage kostenlos verwenden. Anschliessend startet das ganze wieder von neuem. Das Tracking ist sehr einfach und unkompliziert.

Cool finde ich die Branded Links. Man kann eine Domain, die man sonst gerade nicht braucht bspw. eine .li Domain (ich habe bspw. zu solergo.ch auch noch solergo.li gekauft) als URL Shortener Domain einsetzen. In meinem Fall sehen dann alle Short-URLs von bit.ly so aus http://solergo.li/1UMRkIV. Finde ich eine echt nette Sache. Dazu sind einzig 2 A-Name DNS Einträge auf der Domain von solergo.li nötig und einen Klick im bit.ly Interface und schon kannst du deine URLs kostenlos kürzen.

meine langen URLS wie bspw. diese hier https://solergo.ch/7-tricks-die-produktivitaet-steigern/ habe ich gekürzt mit bit.ly und durch meine gebrandete URL-Short-Domain http://solergo.li/1UMRkIV. ersetzt.

Ein weiterer Vorteil von von Bit.ly ist das Interface. Du weisst genau welche Links du bereits getrackt hast und wie viel Traffic darüber generiert wurde. Wenn du also Offline-Medien wie Plakate, Print Mailings oder Inserate in Zeitungen messen möchtest, kannst du mit Short-URLS schnell dein Ziel erreichen. Ausserdem bieten Short-URLS einen enormen Vorteil gegenüber QR-Codes. In der Schweiz verstehen gefühlte 0.2% wie man QR-Codes verwendet. Der Rest weiss entweder nicht was ein QR-Code ist noch, dass man dazu ein QR-Code Reader benötigt. Mit einer URL ist man also immer im Vorteil.

URL Shortener werden auch von Twitter eingesetzt. Du kannst mit dem URL Shortener also mehr Platz für deine Tweets bekommen. Das lohnt sich in jedem Fall. Twitter hat zwar kürzlich die Bedingungen geändert was die Länge der URL betrifft und dass diese nicht mehr Teil der Botschaft ist, dennoch sehen gekürzte URLs wesentlich netter aus in einem Tweet und spammen nicht die ganze Botschaft mit Link voll.

Wenn du eine Branded Domain verwendest um deine URLs zu kürzen, dann wird es auch wirklich als Webseite wahrgenommen.

Wenn du die maximale Freiheit möchtest und deine Short-URLS nicht nur branden sondern auch noch personalisieren möchtest (alles was nach dem / kommt), dann hilft dir die Enterprise-Edition etwas. Hier kostet es dann etwas. Du kannst dann deine Branded URLs so aussehen lassen solergo.li/meine-short-url oder wie auch immer du diese benennen möchtest. Das ist für Marketingkampagnen sicher cool und sexy. Doch für den einfachen Einsatz reicht die Freeversion vollkommen aus.

URL Shortener von bit.ly Interface

URL Shortener von bit.ly Interface

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migros Plakat Kampagne

Aktuell läuft bei der Migros die M-Buget Kampagne mit Plakaten zum Abreissen oder online Bestellen. Ich als Marketingfanatiker habe mir da natürlich gleich das Poster mit dem Energy-Drink geschnappt und selbst etwas entworfen.

Migros steigert durch diese Aktion die virale Verbreitung massiv und erreicht viele Junge und interessierte Menschen, die gerne an Festivals gehen. Man kann 10’000 CHF gewinnen und viele Festivalpässe fürs Paleo, Gampel und viele andere Festivals. Das lohnt sich auf jeden Fall. Abstimmen kann man dann online.

Ich finde das einen tollen Mix zwischen der Offline und der Online-Welt. Das Voting ist cool aufgebaut mit HOT or NOT. Probiert es mal aus.

hier geht’s zum Votingm-Budget Kampagne gesund Sitzen

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A/B-Testing bei Medienunternehmen – Fluch oder Segen?

A/B Testing von Content bei Medienunternehmen

A/B-Testing ist bei Onlineshops nichts Neues. Schon seit geraumer Zeit werden unterschiedliche Kriterien in A/B-Tests verglichen, analysiert und schlussendlich optimiert mit dem Ziel mehr zu verkaufen. Das Gleiche gilt für alle anderen Online Aktivitäten.

Logischerweise sind die Medienunternehmen auch auf diesen Zug aufgesprungen. Ihr primäres Gut sind Informationen – sprich Neudeutsch Content. Es scheint auf den ersten Blick auch nicht sonderlich verwunderlich, dass Blick A/B-Testing für Inhalte testet und in Zukunft mehr einsetzt.

Doch was hat das für einen Einfluss auf die Konsumenten. Beim Onlineshop ist das ja noch einfach abzusehen. Man will mehr verkaufen und den User schneller zum Ziel führen. Doch wie ist es mit Informationen? Werden wir dadurch noch mehr gesteuert von Medienunternehmen? Steuern uns die Medienunternehmen zunehmends auf Artikel, die wirtschaftlich gesehen für das Unternehmen relevant – sprich höhere Werbeeinnahmen einbringen – sind? Welche Auswirkung hat das auf die Medienfreiheit. Gut beim Boulevard-Journalismus ist das jetzt noch keine tragische Sache. Doch wie sieht es bei der NZZ, dem Tagesanzeiger, Bilanz, Cash und wie sie alle heissen aus. Werden wir zunehmends monetär getrieben und gesteuert? Kann sich durch diesen Teufelskreis bald nur noch die Werbung leisten, wer wirklich viel Kohle in der Tasche hat? Ist das sinnvoll?

Ich weiss, das sind jetzt einige Fragen, die ich mal einfach so im Raum stehen lassen möchte. Einerseits weil ich diese für mich selbst noch nicht 100% geklärt und beantwortet habe. Es bleibt spannend abzuwarten was sich hier tut.

Dass uns die Medien ja manipulieren und an vielen Orten fremdgesteuert sind und durch Behörden beeinflusst und kontrolliert werden ist ja keine Neuigkeit. Ist demnach A/B-Testing ein weiterer Verstärker dieser Entwicklung oder handeln die Medienunternehmen mit dieser Sache vollkommen im Interesse der Leserschaft? Wir werden es sehen.

A/B Testing von Content bei Medienunternehmen

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