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10 Gründe warum es Blödsinn ist Facebook-Aktien zu kaufen

Heute ist Facebook in New York an die Börse gegangen und erzielte einen Wert von 104 Milliarden US Dollar Börsenwert. Eine horrende Summe und wohl der grösste Börsengang überhaupt. Über die vergangenen Wochen konnte man verschiedenste Beiträge zu diesem Thema lesen und man hörte nicht immer nur Gutes über den Börsengang.

Hier nun 10 Gründe warum es Blödsinn ist Facebook-Aktionen zu kaufen.

  1. Facebook wurde nahezu gezwungen an die Börse zu gehen. Die USA wollte nicht mehr länger zukucken und nicht genauen Einblick in die Bücher erhalten. Ein Systemdruck ist immer fast tödlich für ein Unternehmen.
  2. Durch den Staat und die Börsengeier wird von Facebook und Zukunft weniger Innovation erwartet sondern primär einen steigenden Börsenwert. Das ist für ein junges Unternehmen wie Facebook tragisch. Man verliert dadurch natürlich die Kontrolle.
  3. Der Börsengang scheint mir auch ein Druckmittel gegen Mark Zuckerberg direkt zu sein. Dass er sich nie in eine Maske hat pressen wollen ist allgemein bekannt. Wird er dem Börsendruck standhalten können und das Unternehmen trotzdem weiterentwickeln können? Ich glaube nein. Denn er ist zu sehr der Entwickler und Tüftler, als dass er Geschäftsmann ist. Er sagte ja selber, dass er noch nicht mal wisse wohin Facebook mal genau gehen könnte. Die Möglichkeiten von Facebook sind vielfältig. Es wäre daher wohl ein schlauer Move, jemanden als CEO einzusetzen, der den Börsenspielchen gewachsen ist und auch Bock drauf hat. Google hatte es vorgemacht und es hat prima funktioniert.
  4. Facebook wurde künstlich aufgeblasen. Ich bin nicht der Meinung, dass Facebook 104 Milliarden Dollar Wert ist. Investoren die Facebook heute auf 104 Milliarden schätzen, erwarten in den nächsten Quartalen neue Funktionen, die den Umsatz und vorallem den Gewinn maximieren. Mit dem Messer am Hals lässt sich bekannterweise schwer arbeiten.
  5. Der Quartalsumsatz ist erstmals rückläuftig.
  6. Das Umsatzwachstum pro Quartal ist sogar schon seit 4 Quartalen rückläufig.
  7. Facebook hat keinen Businessplan. Mark Zuckerberg hat einfach mal vor sich hinprogrammiert und in seiner Kammer in Harvard Facebook geschaffen. Ist dieses Konstrukt gemacht für die Zukunft? Kann es ohne Businessplan auskommen?
  8. Zuckerberg wollte lange keine Werbung auf Facebook haben. Werbung ist nicht cool. Werbung stört. Er hat sich lange geweigert diese einzubinden.
  9. Zuckerberg interessiert sich primär um das Produkt Facebook. Es geht ihm nicht um Shareholders oder das Geschäft, welches daraus entsteht. Diese Attitüde wird er wohl oder übel ablegen müssen. Jetzt geht es primär ums Gelddrucken.
  10. Zuckerberg hasst es die Kontrolle abzugeben. Mit dem Börsengang hat der das “ungewollt??” getan. Jetzt bestimmen andere, ob er Herr seiner Firma bleibt oder nicht. Solange er genügend Aktien selber behält, ist das kein Problem.

Quartalsumsatz Facebook

Man kann von Facebook halten was man will. Ebenso vom Börsengang. Jedoch sollte man sich vor dem Aktienkauf gut überlegen, ob Facebook wirklich soviel wert ist, wie es aktuell auf dem Börsenplatz geschrieben steht. Um die Entscheidung etwas zu vereinfachen möchte ich hier doch gleich noch auf einen Börsenguru verweisen. Warren Buffet investiert nicht in Facebook. Grund? Er versteht das Businessmodell nicht und lässt daher strickt die Finger davon. Ausserdem sollte man sich beim Aktienkauf folgendes noch überlegen. Wozu kauft man Aktien?

  • Kurzfristiger Profit (dann ist Facebook möglicherweise das richtige)
  • Langfristiges Engagement für eine wirkliche Wertsteigerung

Überlegt es euch gut, ob ihr Aktien von Facebook kauft. Es könnte eine Blase sein. Vieles spricht dafür. Ich bin kein Börsenexperte, aber wenn ein solcher Hype um eine Firma gemacht wird, ist dieser meist von kurzer Dauer. Daher kann ich die 10 grössten Börsenenttäuschungen wärmstens empfehlen.

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Photostream der Harddiskfresser

Photostream und Mail frisst lokalen HarddiskspeicherVor einigen Monaten habe ich mir ein MacBook Air gekauft. Ein kleines handliches 11 Zoll Gerät mit knapp 60 GB Speicherplatz. Da ich es nur zum Surfen und für unterwegs brauche, dachte ich mir meine wichtigsten Daten, die ich auch sicher im Alltagsleben und im Geschäft brauche mit Cloud Services zu synchronisieren. Ich habe Dropbox installiert, Google Drive, das Office-Paket und noch zwei drei kleinere Tools für die tägliche Arbeit. Soweit so gut.

Dann dachte ich mir, der Photostream meiner letzten Bilder wäre sicher sinnvoll um auch mal einen Blogpost zu schreiben und mit Bilder anzureichern, die ich mit meinem iPhone so schiesse. Also habe ich das auch gemacht. Plötzlich habe ich festgestellt, dass meine Harddisk so gut wie voll war. Hallo nach rund 2-3 Monaten damit arbeiten schon voll? 60 GB mit den wenigen Programmen die ich hatte und den paar Emails die ich in der Zwischenzeit von meinen Emailaccount heruntergezogen habe? Das muss wohl ein schlechter Scherz sein. Also bin ich auf die Suche nach dem Datenspeicherbesetzer.

Ich fand zuerst nichts. Lustig ist auch, dass ich auf der Harddisk sämtliche Folder zusammengezählt habe (den verwendeten Speicherplatz) und irgendwie schienen ständig rund 30 GB irgendwo zu verschwinden. Wie in einem schwarzen Loch. Dann habe ich mich umgesehen und fand plötzlich (für mich versteckte) Speicherfresser.

Für ein mobiles Gerät, welches alle Infos aus der Cloud bezieht, habe ich dann folgende Harddisk-Optimierungen vorgenommen:

  1. Photostream abschalten und Photoprogramm (Aperture) deinstallieren
  2. Email-Programm: sämtliche lokalen Kopien entfernen und dies auch gleich in den Email-Einstellungen so hinterlegen, dass ich nur die neuesten Emails erhalte, mobil lesen kann und sobald bearbeitet, werden diese wieder gelöscht. Auf dem Server bleiben diese natürlich drauf. Dann hat der grosse Bruder “Google” das Datenspeicherproblem und nicht mehr ich :) .
  3. Papierkorb mit Empty-Secure (Alt-Taste gedrückt + Papierkorb leeren) löschen.

Fazit:

Mein lokaler Speicher hat plötzlich wieder 30 GB mehr Speicher zur Verfügung (auch wenn ich den eigentlich gar nicht brauche, da alles in der Cloud gespeichert ist) und das Air läuft auch wieder etwas schneller. After all, eine Aktion, die mich Nerven und viel Zeit gekostet hat und daher möchte ich das mit euch teilen, damit ihr euch diese schenken könnt.

Salve.

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Social Media Alltagsprobleme

Laufend schiessen neue Social Media Tools wie Pilze aus dem Boden. Kürzlich hat sich bei meinem Arbeitgeber eine lustige Situation ergeben. Es ist nämlich Vorsicht geboten bei der Anordnung, der Icons. Alle in der selben Farbe sah es dann so aus:

Social Media Reihenfolge

Alte Social Media Reihenfolge bei getAbstract

Ich will das Wort jetzt hier nicht ausposaunen, aber dennoch ist die Zusammensetzung und Reihenfolge absolut willkürlich zu Stande gekommen. Und es ist lange niemandem aufgefallen bis ein Kunde, die Social Media Icon-Problematik angesprochen hat.

Heute sieht es jetzt so aus:

neue Social Media Icons Reihenfolge getAbstract

neue Social Media Icons Reihenfolge getAbstract

Ja ja, die Tücken des Social Media Alltages sind manchmal grösser als man denkt.

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Social Media Manager, ein Job der Gegenwart und mit Zukunft

10% Gutschein für SomexCloudSocial Media wird wohl dieses, das nächste und die übernächsten 5 Jahre das Trendwort in der digitalen Welt sein. Da ist es sicher nicht verkehrt, wenn man sich in diesem Bereich als Marketing Mensch, Quereinsteiger, Neuling auf dem Arbeitsmarkt oder einfach als neugierige Persönlichkeit diesem Thema etwas nähert.

Auf dem Web wird viel geschrieben und gepostet, geliked und geshared. Doch was ist nun eine coole und effektive Kampagne? Wer hat den goldenen Schlüssel für Social Media Erfolg? Meiner Meinung nach, wohl noch keiner. Dafür ist das Medium einfach zu jung und noch zu wenig ausgereift. Aber es gibt Hoffnung auf dem Social Media Fleck.

Die ZHAW führt gemeinsam mit der somexcloud.com einen neuen Lehrgang für Social Media Manager ein. Experten dieses jungen Marketingtools vermitteln dir die Fähigkeit, dich im Social Web gekonnt zu bewegen. Es richtet sich an Personen, die schon immer wissen wollten, was es mit Social Media auf sich hat, Verantwortliche für Social Media und Online Geeks, die sich nicht zu schade sind, die Schulbank zu drücken und etwas neues strukturiert lernen zu können.

Für alle Kurzentschlossenen und Schnäppchenjäger gibt es jetzt einen Gutschein über 10% auf www.somexcloud.com - Couponcode: 20120509/10 – gültig bis 31.8.2012

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Facebook-Marketing am Social Hub

Jens Wiese und Julian Schweizer eröffnen den Social Hub

Jens Wiese und Julian Schweizer eröffnen den Social Hub

Julian Schweizer – Swiss Online Publishing – organisiert zum dritten Mal den Social Hub. Heute spricht Jens Wiese von allfacebook.deüber Facebook Tracking und KPIs.

Warum KPI’s?

  • Wissen war es dann auch erfolgreich was ich auf Facebook und anderen Social Media Kanälen gemacht habe?
  • Analog der SMART-Methode sind für Facebook im Speziellen Spezifisch, Messbar und Terminierbar relevant.

5 Kernbereiche der KPI

  • Reichtweite (Fans, Subscriptions, Mentions)
  • Interaktion (Likes, Comments, Shares)
  • Einfluss (Unterhaltung im Vergleich zum Mitbewerber)
  • ROI (Conersions, Life Time Value, Support Kosten, Cost per Fan)
  • Intern (Personalaufwand, Posts pro Tag, Budget)

Es gilt grundsätzlich sich bei den KPI’s seinem Knowhow zu orientieren. Heisst je tiefer das Verständnis von Social Media bereits ist, desto spezifischer soll man die KPIs definieren.

Der “digitale Schwanzvergleich” der Anzahl Likes ist nicht wirklich zu gebrauchen. Klar, je mehr Fans man hat, desto grösser ist die Reichweite (Reichweite (Unique User)  Impressions (Anzahl Aufrufe Total). Doch das ist eben nur die halbe Wahrheit. Schliesslich sollten es echte Fans sein. Viel wichtiger ist die Kennziffer CPF (Cost per Fan). Gemäss Facebook scheinen maximal 16% der eigenen Fans zu sehen was man postet. Dies funktioniert durch einen Filter den Facebook vorgeschaltet hat um Spam zu reduzieren.

Feedback Rate auf Facebook

Feedback Rate auf Facebook

Viel wichtiger ist daher das Engagement – auch Feedback-Rate {(Likes + Comments) * 100 / Impressions} genannt.

Likes ≠ Fans ≠ Multiplikatoren

Dies ist essentiell wichtig. Denn die Likes sind einfach und schnell gemacht. Fans kann man auch noch schnell generieren (viele Tools bereits im Web die Services dazu kommerziell anbieten). Wichtig ist daher die Optimierung der Multiplikatoren. Ein Multiplikator ist jemand, der Informationen konsumiert, verarbeitet und weiterverbreitet. Diese Menschen sind Meinungsbilder und die richtigen Fans. Sie sind aber auch eher kritisch und teilen gerne gleichzeitig wenn sie etwas super finden, aber auch wenn etwas nicht so toll ist.

Interaktion pro Woche auf Facebook kategorisiert nach Likes pro Page

Interaktion pro Woche auf Facebook kategorisiert nach Likes pro Page

Gewinnspiele (Demografie der Fans berücksichtigen)

Bei Gewinnspielen ist es immer wichtig die richtige Zielgruppe anzusprechen – wen wunderts. Kleines Beispiel von Jens Wiese ist die Reiseindustrie. Man könnte bspw. ein iPhone verlosen. Dabei verfälsche ich aber die Demografie der Kampagne und der Page, weil jeder mitmachen wird um ein iPhone zu gewinnen. Dabei sollte ein Reiseunternehmen eine Reise verlosen. So wird die Fanseite nicht verfälscht.

Facebook Insights für Domains

Man kann damit die Facebook Statistiken in die eigene Seite integrieren. Hier kann man heraus finden wie wertvoll ein Like-Button auf der eigenen Webseite denn wirklich ist. Dies ist eine Alternative oder besser gesagt Zusatzoption zu Google Analytics.

Mitbewerberbeobachtung

Ein kostenloses Tool dazu gibt es auf allfacebookstats.de. 5 Mitbewerber können kostenlos überwacht werden.

Danke für den coolen Social Hub. Wird sicher nicht der letzte gewesen sein.

Gruss

Mein Batch am Social Hub

Joels Batch am Social Hub - fancy

Kleiner Nachtrag: Die Social Hub Präsentation vom 10. Mai 2012

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