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Warum renommierte Werbeagenturen keine Websites realisieren sollten…

Seit nunmehr als 10 Jahren bewege ich mich im Internet und sehe tagtäglich Webseiten bei denen mir die Haare zu Berge stehen. Spezielles Augenmerk lege ich meistens auf Seiten bei denen aktuelle Technologien – trotz des Faktes, dass sie erst kürzlich online gegangen sind – nicht genutzt werden. Beispiel gefällig?

Die IBM hat zusammen mit Ogilvy & Mather eine Online-Kampagne unter dem Namen http://www.itdowntimekreativnutzen.ch/ realisiert. Geht man auf die Webseite findet man folgendes Bild:

IT Downtime kreativ nutzen
IT Downtime kreativ nutzen

Fällt euch etwas auf?

  1. Was sollen bitte der Scrollbalken mitten in der Seite drin?
  2. Social Media Tools sind so schön dezent klein gehalten, dass ein viraler Effekt auf keinen Fall eintreten wird
  3. keine Meta Descriptions
  4. kein semantischer Code
  5. alles mit Tabellen (*kotz) statt mit Ebenen
  6. keine sprechenden URLS
  7. keine Link Titles
  8. keine Image Alt-Tags
  9. keine sprechenden Bildnamen
  10. Style-Sheets im Code drin
  11. Google Analytics Script gehört ans Ende des Codes
  12. und last but not least die URL. Da hättet ihr wenigestens etwas kürzeres finden können oder wenn dann schon so lang, bitte ein paar Minuszeichen zwischen den einzelnen Worten, dann kann Google auch ohne Weiteres die Page richtig indexieren.

So liebe Ogilvy & Mather Freunde macht man heute keine Websites mehr! Diese Seite hat ein wirklich minimales Potential zum Selbstläufer zu werden (es sei den Menschen wie ich, schreiben was ihr alles besser machen könntet), sprich via Suchmaschinen gefunden zu werden.

Wenigstens findet man bei Google unter itdowntimekreativnutzen nur Beiträge von eurer Seite. Aber die Chance, dass ein User dies 1:1 eingeben wird, ist wohl so gross, wie wenn wir morgen schon zu 100% mit Solarenergie auskommen würden. Beides ist zu gleichen Teilen schade.