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Social Media

Alle sind Social Media!

Alles redet von Social Media Marketing und niemand hat eine Ahnung was es eigentlich bedeutet? Was ist Social Media und worum geht es bei diesem Instrument? Ist es bloss Hokuspokus oder doch ein Traffic Garant, der sich in Umsatz messen lässt? Was steckt dahinter und was muss man beachten?

Grundlegend kann man sagen, dass wer Social Media Marketing betreiben will sich bewusst sein muss, dass es viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Je nach Hintergrund und Konzept des Social Media Einsatzes kann dieses Instrument schnell aus dem Ruder laufen.

Fragen die man sich unbedingt stellen sollte:

  • Was passiert wenn jemand in der Onlinewelt (jemanden den ich nicht kontrollieren kann) etwas schlechtes über micht schreibt. sogenannte Bad-Publicity?
  • Wer kümmert sich um Social Media?
  • Was wird kommuniziert?
  • Wie wird kommuniziert?
  • Wann wird kommuniziert?
  • Was hat der Follower oder Fan oder wie dieser sich auch immer nennen will/sollte/tut für Bedürfnisse?
  • Was erwartet man von den Informationen die scheinbar ziellos und unkategorisiert durchs Internet schweben?

Und es gibt noch viele Fragen mehr, die man sich stellen kann. Doch legen wir uns einmal auf diese fest. Grundsätzlich kann man sagen, dass hinter Social Media eigentlich bloss eine Technologie steckt und das Rad an sich nicht neu erfunden wurde. Wir alle kennen Gästebücher. Diese hatten wir schon in den 90er Jahren. Damals war der Hintergrund allerdings nicht jener des Kontrollierens sondern mehr des Spasses halber und das Zeigens, dass man auch ein Gästebuch besitzt. Dies hat sich bis heute eigentlich nicht verändert, nur hat man heute die Möglichkeit erhalten aus dieser Technologie/Idee Kapital zu schlagen.

Das Kapital kann entweder in Form von Brandbuilding (im Worst Case Branddestroying) oder Trafficgenerierung (zusätzliche Besucher auf die eigene Webseite) bedeuten. Nur wie bekommt man die Leute auf die eigene Webseite?

  • Vertrauen ist das A & O und wird immer wichtiger.
  • Erlebnisse verkaufen und keine Produkte (Starbucks verkauft nicht Kaffee, sie verkaufen den Service rund um den Kaffee, darum ist der Chai Tea Latte auch so teuer)
  • Konsumenten glauben Konsumenten (holen Sie Bewertungen von Kunden ein und seien Sie transparent auch mit negativen Meldungen)

Damals hat sicher der Konsument an den Kassensturz oder sonst eine Publikumsbeliebte Sendung gewendet, die einen Skandal an die Öffentlichkeit gebracht hat und ein Unternehmen dem Untergang sehr nahe bringen konnte. Heute geht das viel viel einfacher. Der Konsument hat im Idealfall einige 100 wenn sogar nicht 1000de von Freunden über alle möglichen Sozialen Netzwerke und verfasst einen Beitrag zu einem Thema das ihn persönlich getroffen hat. Diese Follower/Freunde/Bekannte sehen das, fühlen sich sogar noch angesprochen und schreiben auch darüber. Schon ist binnen weniger Momente ein Lauffeuer entfacht, das scheinbar unkontrollierbar geworden ist.

Nur mit konsequenter und transparenter Bearbeitung und Vorbereitung auf solche Szenarien ist man in der Lage diese Feuer schnell zu löschen und den Schaden in Grenzen zu halten. Denn eines ist klar, ist ein Flächenbrand erst einmal ausgelöst ist es sehr schwierig diesen wieder zu löschen.

Machen Sie sich also bei Ihrem Social Media Einsatz klare Gedanken zu Ihrem Risikomanagement.

  • externe Personen sollen Meldungen entwickeln (möglichst kreativ) was geschrieben werden könnte
  • interne Checklisten und Zuständigkeiten klar aufteilen und festhalten, dass in einem solchen Fall alle wissen was zu tun ist.

Sie sehen also, Social Media ist nicht so einfach wie es aussieht, auch wenn ein Tweet binnen Sekunden online ist.

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