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Problemkind Dienstleistung

Tag täglich kommen wir in Berührung mit zahlreichen Produkten und Dienstleistungen. Aber Halt! Kommen wir wirklich in Berührung mit Dienstleistungen? In der Dezember Ausgabe von brandeins – Die Sehnsucht nach dem Echten – gibt es einen spannenden Artikel zu diesem Thema. Wie lassen sich Dienstleistungen anfassbar machen.

Nun da scheiden sich die Geister, aber feststeht, dass mit cleverem Design, 3D Effekten, Geruch und Visualisierung viel erreichen liesse. Ein gutes Beispiel für Verbesserungspotential hat meiner Ansicht getabstract.com – ein Unternehmen, welches einen sensationellen Service bietet: Zusammenfassungen von Wirtschaftsliteratur. Man spart viel Zeit um auf neue Ideen zu kommen und hat mit den 5-seitigen Buchempfehlungen schnell einen komprimieten Überblick einer Thematik. So gut der Service auch ist, so gross ist meiner Meinung auch das Potential für das Produktdesign.

Aktuell wird stets das Buch-Cover als Keyvisual verwendet. Doch macht das wirklich Sinn? Hinter einer Buchzusammenfassung versteckt sich nämlich noch weit mehr als bloss eine einzelne Zusammenfassung. Mit einer Bestellung erhält man Zugang zu tausenden komprimierten Wissenshäppchen.

Liesse sich diese Vielfalt nicht irgendwie darstellen, dass klar wird was hinter diesem Spitzenservice noch so alles lauert? Banken versuchen neuerdings mit speziellen Dosen und eigens dafür produzierte Verkaufsunterlagen die Bankdienstleistung erlebbar zu machen. Das hilft dann auch beim Verkaufen – ja es fällt dann wesentlich leichter.

Habt ihr Iden wie man eine Bibliothek als Dienstleistung verpacken kann, damit es greiffbarer wird und sich dadurch wohl auch die Conversionrate der Webseite positiv beeinflussen lässt?

The Stage is yours. Comment here

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Suchfunktionen- & resultateentwicklung von Google

Dass sich Google stetig weiter verbessern will liegt auf der Hand. Dass Google noch nicht immer das findet was ich wirklich suche, nervt mich wohl täglich. Dass aber Google sich so rasant verbessert und derart viele Innovationen lanciert hat in den vergangenen Jahren ist atemberaubend, erstaunlich und vor allem viel Wert. Man darf also nicht immer so hart ins Gericht gehen mit Google. Sie tun auch vieles gut, wenn auch nicht so schnell wie man sich es wünscht.

Hier eine kleine Übersicht was Google seit dem Launch 1997 alles erreicht beziehungsweise lanciert hat.

Search Features on Google
Search Features on Google
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Wer hat Angst vorm sichtbaren Bereich?

Hier mal wieder eine Interessante Geschichte einer Conversion Gurus. Für mich einer der besten Conversion Blogs den es derzeit zu lesen gibt.

Quellehttp://www.conversiondoktor.de/shop-optimierung/wer-hat-angst-vorm-sichtbaren-bereich/

Eines meiner Lieblingsthemen bei der Optimierung von Landingpages und Co ist der Viewport (sichtbarer Bereich). Kaum eine Optimierung ist einfacher als diese. Man verschiebt einfach die wichtigsten Klickziele, Aussagen und anderen conversion relevanten Elemente “above the fold” und schon scheint auch die Conversion Rate mit nach oben zu wandern.

Klingt einfach, aber geht tatsächlich so einfach! Über das Scroll-Verhalten von Nutzern urteilt der Usability Papst Jakob Nielsen sehr hart:

„Benutzer sind faul und dumm. Diesen Schluss können wir daraus ziehen, dass sie noch nicht einmal das Mausrad zum Scrollen bemühen.“ (Quelle: Nielsen/Loranger, Web Usability, Seite 43). Dieses Urteil hat er später revidiert.

Wo der sichtbare Bereich tatsächlich liegt und wie man die Nutzer zum Schollen bekommt, ist dabei eigentlich sehr einfach ;-)

Warum ist der sichtbare Bereich so wichtig?

Eine Studie von Jakob Nielsen aus dem Jahr 2010 zeigt, wie lange Nutzer im sichtbaren Bereich einer Website verweilen. In der Summe verweilen die Nutzer 80% ihrer Zeit above the fold. Daraus kann man ableiten, dass man sich bei der Konzeption von Websites oder Landinpages auch darauf konzentrieren sollte, wichtige Informationen hier abzubilden.

Aufenthaltsdauer auf Webseiten von oben nach unten

Bildquelle: www.useit.com – Srolling and Attention

 

Im Falle von Landingpages ist der sichtbare Bereich essentiell. Besucher, die über ein Werbemittel auf die Landingpage kommen, sind auf der Suche nach Gründen, dort zu bleiben. Dies geschieht in der Regel in Bruchteilen von Sekunden. Wenn die wichtigsten, relevantesten und überzeugendsten Informationen nicht im sichtbaren Bereich abgebildet sind, kann dies schnell zum Verlassen der Landingpage führen. Wie die Bounce Rate von der Bildschirmauflösung abhängt und wie man dies im Webanalyse Tool berechnen habe ich auch schon als Blogartikel verfasst → Bounce Rate nach Bildschirmauflösung.

Wo liegt der sichtbare Bereich?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Der Viewport hängt nicht allein von der Bildschirm-Diagonale des Nutzers ab. Viele Nutzer stellen ihren 24″ LCD auf 1.024×768 ein, da es sich so “schön lesen lässt”. Zum anderen gibt es dutzende Browser-Erweiterungen und Plugins, die sich noch ein gehörige Portion Pixel einverleiben. Wenn mich jetzt aber jemand doch festnageln will, so sei gesagt: Eine Breite von 1.024 Pixel sind kein Problem, bei der Höhe sollte man bei der Optimierung auf 600-768 Pixel optimieren. Wo der Bereich allerdings genau endet, sollte vor einer Optimierung oder Konzeption analysiert werden.

Variante 1 – Webanalyse

Für den ersten Eindruck reicht ein Blick in das Webanalyse Tool, das einem die häufigsten Bildschirmauflösungen seiner Besucher auflistet (Anleitung hier im Blog → Wichtige Bildschirmauflösungen).

Variante 2 – Mouse Tracking

Eine zweite und viele genauere Möglichkeit, bieten Mouse Tracking Tools.

Bei Clicktale kann man sich zum Beispiel wunderbar einen Report über die “Scroll Reach” ausgeben lassen. Hier sieht man ganz genau, wo der sichtbare Bereich für einen Großteil meiner Besucher endet. Und man sieht auch, wie viel Prozent der Besucher bis zu einem bestimmten Bereich runter scrollen. Aus diesem Report erhält man zumindest ein paar echte Zahlen und muss nicht mehr schätzen.

Scroll Reach bei Clicktale

Sch*** auf den sichtbaren Bereich!

Wo der sichtbare Bereich endet, muss nicht zwangsläufig auch das Interesse der Nutzer enden! Es gibt noch ein Leben “unter den 600 Pixeln”. Die Art und Weise wie man mit dem sichtbaren Bereich umgeht, entscheidet über Scrollen oder Nicht-Scrollen. Da dieser Aspekt aber so unwichtig scheint, wird er häufig bei der Konzeption von Shops, Websites oder Landingpages vergessen.

Hier ein paar schöne Beispiele, wie man die Nutzer doch zum Scrollen bekommt.

Life Below 600px

→ http://iampaddy.com/lifebelow600/

Mademyday

→ http://www.mademyday.de/niemand-scrollt-auf-webseiten.html

 

Kann man das auch für E-Commerce adaptieren? Jup!

Ein Hinweis der Kollegen aus dem explido Conversion Team brachte mich auf die Website von Tchibo. Zugegebenermaßen tummel ich mich hier nicht so häufig rum, aber dieses Mal gab es wirklich etwas zu gucken (und das natürlich nur aus Conversion Sicht ;-) )

Der nachfolgende Screenshot zeigt die Startseite von thichbo bei einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixel.

Man erkennt neben dem schönen Bild im Content-Bereich sofort, dass dieses so gut abgeschnitten dargestellt wird, dass man automatisch anfängt zu scrollen.

Sobald der Nutzer das Scrollrad benutzt, erscheint im rechten Seitenbereich eine Vorschauleiste mit der kompletten Website und der aktuellen Position.

Die rechte Vorschau-Leiste kann auch als Navigation verwendet werden. Mit der Maus kann man den eingerahmten Bereich (die aktuelle Position) verschieben und so die komplette Seite im Schnelldurchlauf überfliegen. Diese Art der Navigation lädt auf jeden Fall zum Stöbern ein und man schafft es, den Nutzer mit einer sehr sehr langen Seite nicht zu verprellen.

Einfach mal auf http://www.tchibo.de vorbeisurfen und ausprobieren – ein tolles Navigationskonzept, zeigt es doch, dass der richtige Umgang mit dem sichtbaren Bereich den Nutzer zum Stöbern bringt. Und dies wurde ausgelöst durch ein Bild, das nicht komplett angezeigt wurde!

UPDATE

Eine Anmerkung zur Optimierung dieses Navigationskonzepts:

Einen Button oder Textlich “nach oben” gibt es schon (Danke an Anja via Blog-Kommentar). Dieser Hinweis fällt aus meiner Sicht leider nicht so richtig auf. D.h. Nutzer, die nach oben zurück wollen, müssen das Maus-Rad zum Glühen bringen. Ich bezweifle, dass viele Nutzer über die Vorschau-Leiste im rechten Bereich navigieren.

Was haben wir daraus gelernt?

Der sichtbare Bereich ist nach wie vor wichtig. Aber es gibt eben nicht mehr diesen “Einen” sichtbaren Bereich. Mouse Tracking Tools können uns auf einfache Art und Weise zeigen, wo dieser Bereich bei meinen Besuchern genau liegt. Tests mit unterschiedlichen Elementen im sichtbaren Bereich lohnen auf jeden Fall immer und sorgen auch jedes Mal wieder für große Überraschung.

Den Content von Landingpages sollte man auf jeden Fall priorisieren – und anschließend neu verteilen. A/B Tests haben uns schon öfter gezeigt, wie sich der Umsatz verändern kann, wenn man die richtigen Kategorien in den sichtbaren Bereich verschiebt. Wenn Sie den Nutzer zum Scrollen bringen möchten, dann sollten Bild nicht exakt VOR dem sichtbaren Bereich enden, sondern mittendrin. Dies weckt die Neugier, wie es wohl weitergeht!

Viel Spaß beim Optimieren!

PS: Die aktuelle Themenwelt von tchibo hat uns diesen Text sehr dezent versüßt ;-)

Interessante Artikel:

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Google hat über 20’000 Experimente während einem Jahr gemacht

Laut diesem Google Video haben über 20’000 Experimente den Algorhytmus zu verbessern in den letzten 12 Monaten stattgefunden. Weit über 500 Änderungen sollen zudem in den Suchalgorhythmus eingeflossen sein. Es ist sehr spannend zu sehen, dass man täglich soviel Zeit aufwenden kann, um so eine Funktion stetig auszubessern. Das zeigt doch schon sehr heftig, wie wichtig es für Google ist, das beste Resultat liefern zu können.

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Rob Snell’s 2010 Keynote: Ecommerce in the real world


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Warum man nicht zu viele Bilder in einen Newsletter bauen sollte

Bekommst du auch täglich x-verschiedene Newsletter von unzähligen Unternehmungen, nur um zu sehen was gerade in der Welt so läuft, die Konkurrenz so treibt oder einfach weil es dich interessiert? Nun mir geht es so.

Neben diversen RSS-Feeds fliegen täglich unzählige Emails in meinen Posteingang, die ich einfach scanne um zu sehen welche Aktion oder welche Neuheiten auf dem Markt auftauchen. Dass ich nicht jeden Newsletter-Absender zu meinen Favoriten hinzugefügt habe ist wohl auch klar. Die damit verbundenen Konsequenzen für einen Newsletter-Empfänger scheinen aber nicht jedem Absender bewusst zu sein.

Ein kleines Beispiel vom Denner. Heute morgen flatterte dieser Newsletter in mein Posteingang.

Newsletter ohne Bilder von Denner.ch

Nun dies birgt natürlich viele Gefahren mit sich.

  1. Es beginnt mit riesengrossen Bilder
  2. Der Text ist im Verhältnis zum Design eher zurückhalten dargestellt, heisst also farblich schwer zu erkennen
  3. der komplette Newsletter wirkt so wirklich schwer lesbar.

Nun ich möchte dir das Resultat wie es aussehen sollte auch nicht vorenthalten:

  • sieht eigentlich sehr einladend aus.
  • Der Text geht allerdings immer noch im ganzen Design- und Farbenwirrwarr unter. Dennoch muss man auch sagen, dass wohl niemand wirklich Wert auf viel Text legt.
  • Was mich aber als Leser richtig stört ist die Platzierung der Angebote. Die Headline lockt einem als Schnäppchenjäger geradezu diese Email zu öffnen und die Angebote zu finden. Aber hier sehe ich zuerst bloss den Wettbewerb und dann ganz unten erst die Angebote. Eigentlich Schade.
Denner Newsletter mit Bilder
Denner Newsletter mit Bilder

Wie könnte man das besser machen?

  • Den Inhalt rechts streichen
  • Die Headline als Aufhänger rechts vom Logo platzieren (dort wo News & Aktionen steht) wenn das CD-technisch möglich ist und dafür den Teaser mit den 33% auf Früchte streichen. So kommt der Inhalt nach oben und man sieht die Produkte sofort – auch bei einem kleineren Bildschirm.
  • Die Headline Newsletter streichen. News & Aktionen steht doch da schon. das brauchts nicht.
  • PS-Zeile für den Wettbewerb einbauen, dass man diesen sicherlich liest
  • Die Angebote weiter nach oben bringen
  • Kernthema weiter hoch und dafür auf den Teaser verzichten. Im Newsletter folgen die Gemüseaktionen nämlich erst ganz am Ende der Produktpalette. ist eigentlich schade, da dies der Aufhänger des Newsletters ist.