Posted on Schreib einen Kommentar

bit.ly branded Links für solergo.ch

URL Shortener gibt es ja schon eine Weile. Ich habe mir bit.ly jetzt mal genauer angeschaut und ein paar nette Tools entdeckt die ich euch nicht vorenthalten will. Einerseits ist bit.ly kostenlos bis zu einem weiten Ausmass. Man kann innert 500 branded Links und 2500 normale bit.ly Links für rund 30 Tage kostenlos verwenden. Anschliessend startet das ganze wieder von neuem. Das Tracking ist sehr einfach und unkompliziert.

Cool finde ich die Branded Links. Man kann eine Domain, die man sonst gerade nicht braucht bspw. eine .li Domain (ich habe bspw. zu solergo.ch auch noch solergo.li gekauft) als URL Shortener Domain einsetzen. In meinem Fall sehen dann alle Short-URLs von bit.ly so aus http://solergo.li/1UMRkIV. Finde ich eine echt nette Sache. Dazu sind einzig 2 A-Name DNS Einträge auf der Domain von solergo.li nötig und einen Klick im bit.ly Interface und schon kannst du deine URLs kostenlos kürzen.

meine langen URLS wie bspw. diese hier https://solergo.ch/7-tricks-die-produktivitaet-steigern/ habe ich gekürzt mit bit.ly und durch meine gebrandete URL-Short-Domain http://solergo.li/1UMRkIV. ersetzt.

Ein weiterer Vorteil von von Bit.ly ist das Interface. Du weisst genau welche Links du bereits getrackt hast und wie viel Traffic darüber generiert wurde. Wenn du also Offline-Medien wie Plakate, Print Mailings oder Inserate in Zeitungen messen möchtest, kannst du mit Short-URLS schnell dein Ziel erreichen. Ausserdem bieten Short-URLS einen enormen Vorteil gegenüber QR-Codes. In der Schweiz verstehen gefühlte 0.2% wie man QR-Codes verwendet. Der Rest weiss entweder nicht was ein QR-Code ist noch, dass man dazu ein QR-Code Reader benötigt. Mit einer URL ist man also immer im Vorteil.

URL Shortener werden auch von Twitter eingesetzt. Du kannst mit dem URL Shortener also mehr Platz für deine Tweets bekommen. Das lohnt sich in jedem Fall. Twitter hat zwar kürzlich die Bedingungen geändert was die Länge der URL betrifft und dass diese nicht mehr Teil der Botschaft ist, dennoch sehen gekürzte URLs wesentlich netter aus in einem Tweet und spammen nicht die ganze Botschaft mit Link voll.

Wenn du eine Branded Domain verwendest um deine URLs zu kürzen, dann wird es auch wirklich als Webseite wahrgenommen.

Wenn du die maximale Freiheit möchtest und deine Short-URLS nicht nur branden sondern auch noch personalisieren möchtest (alles was nach dem / kommt), dann hilft dir die Enterprise-Edition etwas. Hier kostet es dann etwas. Du kannst dann deine Branded URLs so aussehen lassen solergo.li/meine-short-url oder wie auch immer du diese benennen möchtest. Das ist für Marketingkampagnen sicher cool und sexy. Doch für den einfachen Einsatz reicht die Freeversion vollkommen aus.

URL Shortener von bit.ly Interface
URL Shortener von bit.ly Interface
Posted on Schreib einen Kommentar

A/B-Testing bei Medienunternehmen – Fluch oder Segen?

A/B Testing von Content bei Medienunternehmen

A/B-Testing ist bei Onlineshops nichts Neues. Schon seit geraumer Zeit werden unterschiedliche Kriterien in A/B-Tests verglichen, analysiert und schlussendlich optimiert mit dem Ziel mehr zu verkaufen. Das Gleiche gilt für alle anderen Online Aktivitäten.

Logischerweise sind die Medienunternehmen auch auf diesen Zug aufgesprungen. Ihr primäres Gut sind Informationen – sprich Neudeutsch Content. Es scheint auf den ersten Blick auch nicht sonderlich verwunderlich, dass Blick A/B-Testing für Inhalte testet und in Zukunft mehr einsetzt.

Doch was hat das für einen Einfluss auf die Konsumenten. Beim Onlineshop ist das ja noch einfach abzusehen. Man will mehr verkaufen und den User schneller zum Ziel führen. Doch wie ist es mit Informationen? Werden wir dadurch noch mehr gesteuert von Medienunternehmen? Steuern uns die Medienunternehmen zunehmends auf Artikel, die wirtschaftlich gesehen für das Unternehmen relevant – sprich höhere Werbeeinnahmen einbringen – sind? Welche Auswirkung hat das auf die Medienfreiheit. Gut beim Boulevard-Journalismus ist das jetzt noch keine tragische Sache. Doch wie sieht es bei der NZZ, dem Tagesanzeiger, Bilanz, Cash und wie sie alle heissen aus. Werden wir zunehmends monetär getrieben und gesteuert? Kann sich durch diesen Teufelskreis bald nur noch die Werbung leisten, wer wirklich viel Kohle in der Tasche hat? Ist das sinnvoll?

Ich weiss, das sind jetzt einige Fragen, die ich mal einfach so im Raum stehen lassen möchte. Einerseits weil ich diese für mich selbst noch nicht 100% geklärt und beantwortet habe. Es bleibt spannend abzuwarten was sich hier tut.

Dass uns die Medien ja manipulieren und an vielen Orten fremdgesteuert sind und durch Behörden beeinflusst und kontrolliert werden ist ja keine Neuigkeit. Ist demnach A/B-Testing ein weiterer Verstärker dieser Entwicklung oder handeln die Medienunternehmen mit dieser Sache vollkommen im Interesse der Leserschaft? Wir werden es sehen.

A/B Testing von Content bei Medienunternehmen

» mehr lesen auf lead-digital.de

Posted on Schreib einen Kommentar

Mehr Umsatz dank genauer Analyse

Google bietet mit Analytics eine Menge Informationen und Möglichkeiten die eigene Webseite und deren darauf stattfindenden Aktivitäten besser zu verstehen. Eine Funktion, die ziemlich neu ist ist jene der Multi-Channel Funnel Analyse. Hier gibt es diverse Möglichkeiten die eigene Webseite besser zu verstehen und mehr Umsatz zu erwirtschaften.

Schaut euch untenstehendes Video an und versucht dies auf eure Webseite anzuwenden. Speziell für eCommerce-Webseiten ist dieses Webinar von grossem Wert. Es geht darum nicht nur kosten- bzw. umsatzorientiert zu denken, sondern dies an der richtigen Stelle zu mini- oder maximieren. Eine Kennzahl, die es mir speziell angetan hat ist die Time Lag Analyse. Hier kann man verschiedene Traffikquellen miteinander vergleichen und ansehen, wie lange es dauert bis Umsatz generiert wird. Genauer gesagt bedeutet das, wieviele Seiten ein Besucher sich ansieht, bis er/sie Umsatz generiert oder lediglich Kosten verursacht. Es kann also sein, dass viele Kunden erst auf der 2. oder 3. Seite kaufen. In gewissen Fällen ist dann dafür der Umsatz wesentlich höher.

Viel Spielraum dank genauem Targeting

Es muss nichts schlechtes heissen, wenn ein Kunde nicht gleich beim ersten Pageview etwas kauft. Vielleicht kauft dieser ja erst beim dritten Pageview, dafür gleich viermal so viel. Hier bietet sich viel Potential. Ich könnte mir also überlegen, gezieltere Produkte beim 2. oder 3. Pageview anzuzeigen, welche die Conversion a) auslösen und b) steigern.

Ebenfalls interessant sind die Möglichkeiten der Last bzw. First Interaction Analysis. Hier sieht man genau, welche Marketingmassnahme Ursache für die Aufmerksamkeit bzw. die Konversion war oder diese unterstützt hat.

Probiert es einfach mal aus und Ihr werdet eure Kunden besser verstehen, mehr Umsatz erzielen und eure Margen mit grösster Wahrscheinlichkeit maximieren.

Posted on 1 Kommentar

Warum Flash-Webseiten nicht existieren sollten

Ja ist es uns nicht allen mal ähnlich ergangen? Wir hatten Freude als Flash endlich auf allen Computern funktionierte (ok nicht allen aber der grossen breiten Masse). Sogleich haben wir diese superdynamischen, hyperaktiven, schrillen Webseiten erstellt mit kuriosen Animationen, alles sollte hüpfen hoch und runter, blinken und leuchten. Nicht zu vergessen der coole Hintergrundmusik und Sounds bei jedem Klick. Wooosshhhhhh, Wäääämmm, Poinnngggg, Klirrr und wie sie nicht alle getönt und getütet haben.

Und heute? ja heute gibt es scheinbar immer noch Webmaster die an diesen kompletten Flashseiten Freude haben. Nur schade, wenn man dann auf dem aktuellsten Google Chrome Browser einfach mal gar nichts sieht obwohl Flash installiert ist. Ich soll wieder zum Flashplayer 8 downgraden? Hallo? Für mich gehört Flash einfach in Werbemittel, wenn überhaupt.

Also ich muss der Fairness halber auch sagen, es gibt ganz coole Flash-Seiten die sogar suchmaschinentauglich sind und wirklich gefunden werden. Aber ein Geschwür wie dieses hier, sollte man dringend überarbeiten.

Wirklich schade, dass diese Page einem teuren Hotel in Asien gehört. Ob die wohl viele Buchungen online bekommen? Wohl eher nicht.

Flashwebsite - tja einfach Fail

Einige Tipps was ihr beachten müsst, solltet ihr Flash einfach zu geil finden um davon los zu kommen gibt euch hongkiat.com. Ausserdem noch 60 kreative Flashwebseiten wo ihr euch inspirieren lassen könnt.

Was sind eure Erfahrungen mit Flash-Seiten? Habt ihr Flash-Seiten bezüglich Performance und Conversion schon mal mit einer HTML5 Webseite verglichen? Vielleicht sogar im A/B Test?

Posted on Schreib einen Kommentar

360 Grad Performance Marketing

Ich stelle immer wieder fest, dass viele Anbieter wie Agenturen oder Websites sich mit dem Schlüsselbegriff „Performance Marketing“ schmücken und es eigentlich gar nicht sind.

Erst einmal aber zu den Ursprüngen von Performance Marketing. Angefangen hat man im Online Marketing mit den Werbebannern in den zahlreichen Formaten die mittlerweile zum IAB Standard wurden. Das ist allgemein bekannt. Das Bezahlmodell seit anno domini war und ist in vielen Teilen nach wie vor der TKP (engl. CPM = Cost per Mille) wobei man für 1000 Werbemittelviews einen Preis x zahlt. Mit fortschreitenden Möglichkeiten – vorallem im Trackingbereich – können mehr und genauere Informationen gemessen werden. So etablierten sich der CPC (engl. Cost per Click, auch PPC: Pay per Click) und daraus der CPA (Cost per Action bestehend aus CPO; Cost per Order und CPL; Cost per Lead).

Man weiss heute also wieviel Marketinggeld ich pro Verkauf oder pro neuen Besucher auf der Seite und so weiter investiere. Die Liste ist lang an Kennzahlen. Das ist aber eigentlich nicht das heutige Thema.

Das heutige Thema nennt sich 360 Grad Performance Marketing. Dass zum Marketing immer zwei gehören scheinen nach wie vor viele Anbieter – speziell im Email-Marketing-Sekor – nicht begriffen zu haben. Es gehört ein Anbieter und ein Abnehmer zum Performance Marketing. Genauer gesagt gehören eigentlich drei Parteien dazu.

  1. Der Anbieter des Werbeplatzes (sei es Ad Space, Emailliste oder was auch immer)
  2. Der Auftraggeber, also der Werbekunde, der eine Aktivität möglichst effizient und effektiv ausnützen möchte
  3. und der Endverbraucher, also der Besucher der Webseite oder im besseren Fall sogar dann der  Käufer
Performance Marketing
Performance Marketing

Wir haben also die drei Parteien die im 360 Grad Performance Marketing relevant sind. Ohne diese geht es nicht. Es sei denn man betreibt das Performance Marketing intern ohne externen Einfluss. Aber das ist wie gesagt nicht das Thema.

Warum kann man die wenigsten Performance-Agenturen/Anbieter auf Performance testen?

Habt ihr euch auch schon mal gewundert, dass die wenigsten Agenturen/Anbieter sich testen lassen auf ihre Listen-, Werbeplatz- und Performancequalität? Finde ich schon sehr komisch. Schliesslich stellen ein Performancegenerator dar. Denn darum geht es doch bei Performance Marketing, oder nicht? Warum kann ich denn Email-Listen vorgängig nicht mit einer kleineren Gruppe testen um zu sehen, ob die Email-Adressen auch etwas taugen? Und zwar so, dass das Risiko nicht bei mir sondern beim Performance-Anbieter liegt.

Antwort: Erstens, weil das Risiko zu gross ist, als schlechte Liste/Werbeplatz wahrgenommen zu werden (das ist der versteckte Grund) und zweitens weil man meistens zu kurzfristig statt langfristig denkt. Alle Anbieter, die sich bereit erklären Produkte und Kampagnen auszuprobieren, erfahren so mehr über ihre Liste/Werbeplatz. Das müsste doch eigentlich im Interesse jedes Anbieters liegen. Denn so könnte er seinen Werbeetat (seine Kernkompetenz) besser strukturieren, kennen lernen und vermarkten. Das wäre richtiges Performance Marketing. Ausserdem drückt er gleichzeitig auch aus, ich habe nichts zu verbergen und bin bereit mit dir zu testen und dich dahin zu bringen, wo du hin willst. Und wenn es nicht funktioniert, weiss man schlussendlich wenigstens etwas Neues über sich und seinen Service. Und das kann ja nichts Schlechtes sein. Denn die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht – auch nicht im Performance Marketing.

Performance bedeutet, dass eine Aktion ausgelöst wurde. Das heisst, mindestens ein Besucher müsste auf die Webseite gekommen sein, um weitest entfernt von Performance sprechen zu können. Eine faire und ehrliche Performance wäre allerdings ein Kauf eines Produktes oder eine Registrierung (also ein Lead). Man entschädigt also die Agentur/Anbieter von Performance Marketing mit einer Provision pro Verkauf oder generiertem Lead.

Teures Beispiel: Grundsätzlich eignet sich Emailmarketing hervorragend für Neukundengewinnung und allerlei andere nette Spielereien den Markt bearbeiten zu können. Gleiches gilt für Werbeplatzbuchungen auf Publikumsportalen wie NZZ.ch, Bild.de und so weiter. Das Ziel solcher Portale ist Reichweite. Hier geht es um Information und Präsentation – nicht um Performance – zumindest in den meisten Fällen. Wenn ihr also für 40 CHF (Monatspreis bei nzz.ch Run of Site) TKP Werbeplatz bucht, dann kann das ganz schnell teuer oder ineffizient werden. Bei der NZZ genieriet man damit nämlich lediglich 250’000 Werbemitteleinblendungen. Bei einer branchendurchschnittlichen Klickrate auf IAB Werbemittel von 0.35% (das ist schon ziemlich hoch) resultieren dabei rund 875 Besucher auf der Webseite. Bei einer geschätzten Conversionrate von 1% resultieren daraus rund 9 Bestellungen und rechnet man diese mit einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 80 CHF hat man gerade mal 700 CHF Umsatz realisiert. Zuvor aber rund 10’000 CHF Kosten generiert. Nicht wirklich ein rentables Geschäft.

Besonders Email-Marketing Anbieter bieten möglichst immer ihre Listen auf TKP Basis an. Man kann ja meistens Millionen von Adressen auf einmal anschreiben. Über die Qualität herrscht meistens Stillschweigen. Aus gutem Grund? Hoffentlich nicht. Bei Email-Listen ist es immer ratsam zu testen. Wenn irgendwie möglich auf CPO oder CPL. Geht das nicht, dann sind viele bereit ein Hybrid-Modell einzugehen. Heisst, man bastelt sich aus zwei oder mehreren Vergütungsmodellen ein neues zusammen. Beispielsweise eine Fixpauschale von 1000 CHF + 10% Provision pro Verkauf. Oder CPC von 1 CHF + TKP im tiefen Bereich (5-8 CHF). Performance hat also immer mehre Seiten.

Fazit:

Liebe Werbekunden, schaut euch also genau an was mit Performance gemeint ist. Schlussendlich zählt für euch nämlich das was bestellt vor allem bezahlt wurde, abzüglich aller Kosten. Womit wir beim ROI wären. Rechnet die Geschichte also genau durch. Ebenfalls ein wichtiges Kriterium finde ich das Testing. Versucht mit eurer Agentur oder Werbeplatzanbieter einen Test zu lancieren in welchen der Anbieter/Agentur auch Einfluss nehmen kann. So könnt ihr einen neuen Partner vorgängig testen, ohne gleich Millionen in die Hände nehmen zu müssen und dann mit Schrecken fest zu stellen, dass es nichts gebracht hat.

Posted on Schreib einen Kommentar

Update im Google Interface

Heute habe ich festgestellt, dass Google wieder mal das Design etwas angepasst hat.

  1. Das Logo ist neu schwarz
  2. Fährt man über das Logo erscheint ein Submenu mit den wichtigsten Google Services ( Plus, Suche, Bilder, Karten, Youtube, News, Mail, Dokumente & Mehr)
  3. Dann hat man gleich auf alle mit dem Account verknüpften Services Zugang ausser auf (Analytics, Adwords, Webmastertools). finde ich etwas komisch.
  4. Dafür ist nach wie vor Google Wave noch drin, obwohl diese gar nicht mehr existieren soll… komisch.
  5. Rechts oben ist auch der Bereich für den Account geändert worden
  1. Klickt man auf das Profilbild kommt man wie gewohnt zu den Account-Settings.
  2. Es zeit auch die Anzahl der Google+ Benachrichtigungen an
  3. neu kann man gleich oben Rechts auf + Share klicken und etwas via Google + verbreiten.
Google Interface Updates
Google Interface Updates

Mal sehen was ich sonst noch so finde. 🙂 bislang gefällt es mir ganz gut. Einzig ist etwas nervig, dass man sich ständig an neue Funktionen und Interfaces gewöhnen muss – ja ich bin halt eben auch immer noch ein Gewohnheitstier.