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A/B-Testing bei Medienunternehmen – Fluch oder Segen?

A/B Testing von Content bei Medienunternehmen

A/B-Testing ist bei Onlineshops nichts Neues. Schon seit geraumer Zeit werden unterschiedliche Kriterien in A/B-Tests verglichen, analysiert und schlussendlich optimiert mit dem Ziel mehr zu verkaufen. Das Gleiche gilt für alle anderen Online Aktivitäten.

Logischerweise sind die Medienunternehmen auch auf diesen Zug aufgesprungen. Ihr primäres Gut sind Informationen – sprich Neudeutsch Content. Es scheint auf den ersten Blick auch nicht sonderlich verwunderlich, dass Blick A/B-Testing für Inhalte testet und in Zukunft mehr einsetzt.

Doch was hat das für einen Einfluss auf die Konsumenten. Beim Onlineshop ist das ja noch einfach abzusehen. Man will mehr verkaufen und den User schneller zum Ziel führen. Doch wie ist es mit Informationen? Werden wir dadurch noch mehr gesteuert von Medienunternehmen? Steuern uns die Medienunternehmen zunehmends auf Artikel, die wirtschaftlich gesehen für das Unternehmen relevant – sprich höhere Werbeeinnahmen einbringen – sind? Welche Auswirkung hat das auf die Medienfreiheit. Gut beim Boulevard-Journalismus ist das jetzt noch keine tragische Sache. Doch wie sieht es bei der NZZ, dem Tagesanzeiger, Bilanz, Cash und wie sie alle heissen aus. Werden wir zunehmends monetär getrieben und gesteuert? Kann sich durch diesen Teufelskreis bald nur noch die Werbung leisten, wer wirklich viel Kohle in der Tasche hat? Ist das sinnvoll?

Ich weiss, das sind jetzt einige Fragen, die ich mal einfach so im Raum stehen lassen möchte. Einerseits weil ich diese für mich selbst noch nicht 100% geklärt und beantwortet habe. Es bleibt spannend abzuwarten was sich hier tut.

Dass uns die Medien ja manipulieren und an vielen Orten fremdgesteuert sind und durch Behörden beeinflusst und kontrolliert werden ist ja keine Neuigkeit. Ist demnach A/B-Testing ein weiterer Verstärker dieser Entwicklung oder handeln die Medienunternehmen mit dieser Sache vollkommen im Interesse der Leserschaft? Wir werden es sehen.

A/B Testing von Content bei Medienunternehmen

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Blick vermasselt das neue Weblayout

Tja auch die besten und aktivsten Webseiten haben manchmal einige Probleme. Aktuellstes Beispiel ist blick.ch wo die Bilder und das Design sich überschneiden. Tja hätte man da etwas mehr Zeit investiert in die Planung des Layouts und seine Auswirkungen vom Refresh, dann wäre  das wohl nicht passiert. Oder Variante zwei, man hätte die ganze Seite einfach responsive aufbauen sollen und zwar zu 100%, dann würden sich Bilder und Text den Seitenverhältnissen anpassen und die Sidebar hätte dann auch genügend Platz für sich.

blick.ch Weblayout hat grosse Fehler drin.

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Content is King, Queen, Prince and Princess

Content is King, Queen, Prince and Princess

Inhalt ist und bleibt zentral beim Online Marketing. Ein gutes Beispiel dafür ist meine neue Firmenhomepage www.platemate.ch. Wir haben von Joomla auf WordPress gewechselt. Dann haben wir in SEO investiert und den gesamten Content neu aufgebaut und publiziert. Wir haben Google-Snippets eingebaut wie eine Google Map, Social Media Verlinkungen zu unserer Google+ Page, zum Twitter Account, zu XING und Linkedin. Dann haben wir jeden Post den wir auf unserem Blog veröffentlichen auf Twitter und Facebook und mittlerweile auch auf Google+ gepostet. Des weiteren haben wir einmal im Monat einen Newsletter an unsere Kundschaft verschickt wo unsere Online-Kanäle auch erwähnt werden.

Summa sumarum haben wir im Vergleich zur selben Periode wie im Vorjahr folgende Ergebnisse ohne kostenpflichtige Marketinginvestments erreicht:

  • + 168 % mehr Besucher
  • + 423 % mehr Seitenaufrufe
  • + 80 % mehr aufgerufene Seiten pro Besucher
  • – 83 % Bounce Rate
  • + 120 % mehr Organic Traffic
  • + 170% mehr Direct Traffic
  • + 315 % mehr Verlinkungen
  • + 100 % Email & Social Media Traffic (neuer Kanal)
  • statt 108 sind heute über 530 Seiten indexiert
  • Der Google Bot kommt regelmässiger vorbei

und ich könnte noch unendlich so weiter machen. Fakt ist, das haben wir einzig zwei Dingen zu verdanken. Einerseits dem idealen Onlinekonzept und dessen Realisation in WordPress und auf der anderen Seite unserer Kommunikationsaktivität in unserem Blog und unserer Webseite und die entsprechende Verteilung auf den Social Media Plattformen. Ihr solltet euch also dringend Gedanken machen wie ihr eure Webseite aufgebaut habt und wie eure Kommunikation im Netz realisiert werden sollte/könnte/müsste.

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I am CEO, ….

«I am CEO, Bitch» hat mal ein mittlerweile berühmter Amerikaner Namens Mark Zuckerberg gesagt. Diese doch sehr obszöne Ausdrucksweise würde ich mich nicht wagen. Daher mal ein bisschen anständiger.

Ab 1. Juni habe ich mich etwas aus der direkten Online-Szene zurückgezogen. Ich habe die Geschäftsführung der Plate Mate AG übernommen und werde nun Berater oder wie man heute sagt «Consultant», Logistiker, Planer, Innenarchitek, Sachbearbeiter, Marketingmensch, und Finanzbuchhalter unisono sein.

Natürlich kann ich die Finger vom Online nicht lassen und so habe ich in verdächtiger Rekordzeit eine neue Webseite für die Plate Mate AG aufgebaut. Joomla war nicht so meins und nun sind wir wie auch joelsteinmann.ch mit WordPress unterwegs. Genau das Richtige für einen Kleinbetrieb. Möglich gemacht hat das ebenfalls eine One-Man-Show Namens Eric-Oliver Mächler, dem die 1Grad Agentur gehört.

In unglaublichen 30 Tagen haben Eric die Seite designed, gecoded und als Template sauber installiert damit mich die Suchmaschinen (wie ich das natürlich immer will) finden. Anschliessend habe ich Content erstellt und einige Blogposts geschrieben, die Navigation erstellt und neu aufgebaut. Ich finde das Resultat ist mehr als gelungen. Aber möglich wäre das ohne Kollege Mächler nicht gewesen.

Wenn ihr also mal eine Webseite braucht, die dann auch funktioniert, dann wendet euch an den Eric. Der weiss Bescheid.

Dann wünsche ich nun viel Spass mit Lesen.

Euer Joél

PS: Ach das hätte ich ja fast vergessen. Falls ihr eure Haltung am Arbeitsplatz verbessern wollt und euch nicht ständig beim Chiropraktiker wieder gerade biegen wollt, dann wisst ihr Bescheid wo ihr euch melden sollt 🙂

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YouTube Video konvertieren

Jemand aus meinem Bekanntenkreis plant gerade mit der Schulklasse eine Aufführung. Für diese Aufführung soll Backgroundmusik abgespielt und dazu auf der Bühne performt werden. Das Video wird nicht benötigt nur der Ton. Also habe ich nach einem einfachen Programm gesucht und bin mit dem YouTube  to MP3 Converter fündig geworden. Dieses simple Programm für einen Mac ermöglicht es via Copy-Paste YouTube Links herunterzuladen und als Audio-Datei zu speichern. Anschliessend kann man diese auf dem Computer weitereditieren.

Download gibts bei macupdate.com

MacUpdate - YouTube to MP3
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Experiment: 30 Tage ohne News – Abschlussbericht

Vor 30 Tagen habe ich mit einem kleinen Experiment für mich gestartet. Ich wollte wissen, wie es sich anfühlt 30 Tage lang keine News zu konsumieren. Darunter fallen sämtliche Tages- und Wochenzeitungen, TV-Nachrichten, Radio und Internet Newsportale sowie RSS-Feeds von Newsseiten. Das einzige was ich mir erlaubt hatte war der Zugang zu Social Media, weil dies Teil meiner geschäftlichen Tätigkeit ist und man seinen Arbeitgeber nicht einfach so im Stich lassen kann.

Am Anfang dachte ich etwas zu verpassen ohne diesen Konsum. Aber das war nicht der Fall. Auch war ich davon überzeugt in Gesprächen über Tagesaktualitäten nicht mitreden zu können. Auch hier konnte ich nichts davon spüren. Ich glaube, hätte ich Social Media auch noch dazu genommen, wäre das Ergebnis noch deutlicher und extremer ausgefallen.

Statt mich mit diesen Medien auseinander zu setzen, habe ich Bücher und Magazine gelesen, Musik gehört und meine freie Zeit genossen. Zwischendurch gönnte ich mir einen netten Blockbuster und natürlich verbrachte ich einige Zeit mit Gesprächen in meinem Umfeld über Gott und die Welt.

Erstaunlicherweise flossen trotz meiner Abstinenz weiterhin tagesaktuelle Informationen zu mir ohne meine aktive Einflussnahme. Kollegen am Arbeitsplatz oder aus dem Privaten berichteten frisch fröhlich von der Leber über Klatsch und Tratsch, wie auch über die weltweiten Bereiche. Ich hatte also auf eine gewisse Art und Weise Zugang zu News, jedoch reduziert und komplett gefiltert. Natürlich kann man diesen Filter schwer beeinflussen, da jeder Mensch eine andere Ausprägung von Wichtigkeit und Relevanz mit sich trägt.

30 Tage später kann ich sagen, dass sich mein Verhalten ein bisschen verändert hat. Um mich komplett den News zu entziehen und es so zu sagen zu einem Mantra zu machen, brauche ich wohl noch etwas Zeit. Einerseits fühle ich mich irgendwie ruhiger und gelassener. Vielleicht liegt es daran, dass man sich durch den Quantitätsjournalismus irgendwie unter Druck gesetzt fühlt. Die Flut an täglich neuen Informationen ist immens und nicht zu unterschätzen.

Fazit

Das Ziel 30 Tage ohne News zu leben habe ich erreicht. Wie erwähnt, ich fühle mich ruhiger und gelassener und vorallen Dingen fokussierter. Es ist als wäre ein grosser Stein einfach von mir herunter gebrochen. Etwas weniger Ballast kann nie schaden. Ich werde auf jeden Fall weiter machen mit dem Newsentzug. Probiere es doch auch mal aus. Du wirst erstaunt sein, was du mit der neu gewonnenen Zeit anstellen kannst – sei es auch nur sich zu erholen auf dem Weg nach Hause. Selbst das ist wertvoller als diesen Copy-Paste-Mist zu konsumieren.

Viel Glück und danke fürs Teilen 🙂