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ROPO wie bitte..?

Die ROPO’s sind nach wie vor ein Bestandteil eines jeden Webshops mit zu vielen Informationen und Knowhow. Nicht dass weiterführende Informationen ein Problem sind und zu vernachlässigen sein sollten – im Gegenteil. ROPO steht für Reseach Online Purchase Offline (zu Deutsch: Recherche im Internet, Kauf findet im Verkaufsladen statt).

Nun Onlineshops stellen sich immer und immer wieder die gleichen Fragen:

  • Kanibalisiere ich mein Ladengeschäft durch einen Onlineshop?
  • Wie messe ich den Erfolg des Onlineshops, wenn jemand in meinem Laden einkauft und was sind in diesem Fall die Messgrössen?
  • Ist mein Onlineshop bloss das Produkt um eine neue Zielgruppe zufriedenzustellen oder bestehenden bequemeres Shoppen zu ermöglichen?
  • und so weiter und so fort.

Nun ROPO’s sind ein Potential, das es zu konvertieren gilt aus Sicht eines jeden eCommerce-Verantwortlichen. Schlussendlich muss es das Ziel sein möglichst viel Umsatz über den eShop zu generieren. Aber auf welche Kosten? Nun da streiten sich die Experten jedes Unternehmens. Einerseits könnte man ein Unternehmen von „ungesunden“ Geschäftskanälen befreien und komplett im Online tätig sein und sämtliche Ressourcen in diesem Geschäftsfeld konzentrieren. Anderseits könnte auch sagen, dass dann qualitative Beratung zurück bleibt, Arbeitsplätze vernichtet werden und man nur an Profit denkt. Klar schlussendlich geht es genau um diese Frage. Ist es wirtschaftlich oder nicht.

Wenn man davon ausgeht, dass ein Onlineshop eingesetzt werden kann, gleichzeitig nicht auf die Verkaufslokalitäten verzichtet werden sollte, steht man vor einem komplexen Problem. Wie kann man die eine Zielgruppe (die ROPO’s) dazu bewegen Ihren Kauf auch online abzuschliessen und gleichzeitig den stationären Fachhandel so zu fokussieren.

Man könnte mittels aktueller Technik soweit gehen, dass man einen Kunden über alle Kanäle hin begleitet. Ist man beispielsweise schweizweit tätig und hat mehrere stationäre Geschäfte ist man theoretisch in der Lage folgendes Szenario umzusetzen.

Ein Kunde meldet sich für den Newsletter an. Er erhält laufend Informationen und kauft spontan etwas im Internet. Zu diesem Zeitpunkt gibt der Kunde einem alle notwendigen Informationen bekannt um den Kundenservice durchs Band hindurch abdecken zu können. Auf Grund seines Surfverhaltens und der Warenkorbanalyse konnte festgestellt werden, dass 50% der Artikel nicht gekauft wurden aber immer wieder angesehen werden.

Es erfolgt im nächsten Newsletter automatisch ein Bereich mit diesen Artikeln, die noch nicht gekauft wurden, scheinbar aber grösseres Interesse geweckt haben. Der Kunde ist noch nicht entschlossen, da das Produkt ja doch etwas mehr kostet als man sonst so gerne für einen ähnlichen Gegenstand auszugeben gedenkt. Am Wochenende läuft der Kunde durch die Strassen Zürichs und erhält automatisch eine SMS mit einer Rabattaktion, die er im Umkreis von 500 Meter im nächsten Verkaufsladen einlösen kann. Mittels GEO-Targeting und GPS-Funktionen auf iPhones etc ist das kein Problem mehr. Der Kunde ist überrascht und kauft spontan im Geschäft ein.

Diese Info fliesst dann wieder ins CRM (Customer Relastionship Management) zurück und so werden aus einseitig kanalautonomem Marketing plötzlich vollintegriertes kundenindividuelles Marketing und CRM.  Ein toller Ausblick was? Welche Türen sich da plötzlich öffnen.

Ich schaue schonmal gerne und interessiert in die Zukunft.

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